Vielfalt für Ihre Gesundheit

Für Ihre Kompetenz: Beiträge der Segeberger Heilpraktiker zum Thema Naturheilkunde und Gesundheit - denn über Ihre Gesundheit entscheiden Sie selbst.


Ätherische Öle

 

Wir schauen heute  auf eine lange  geschichtliche Entwicklung zurück: Zunächst  in der Antike als Rauchopfer,  ca. 5000 v. Chr.  um die Götter  gnädig zu stimmen, eroberten sie nach und nach über ihren Wohlgeruch auch die Sinne und damit die Seele der Anwender.

 

Besonders  wenn  sie  unter Verwendung eines Trägeröles in der Massage zum Einsatz kamen, konnten sie darüber hinaus auch für den Körper eine Wohltat sein, wie schon die alten Ägypter überlieferten. Davon zeugen  Grabbeigaben und Zeichnungen.

Auch die Anfänge der Ayurveda  gehen bis ins  Jahr 1800 v.Chr., zurück und erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit.

Hildegard v. Bingen  sagte: „ Die Augen sind die Wege des Menschen, die Nase sein Verstand“…

 

Über die olfaktorische (Gerüche) Erinnerung können wir uns auf Zeitreise begeben… Der Lavendelduft in den Händen der geliebten Großmutter, der Bohnerwachs im verhassten Rektorenzimmer, Zimt und Vanille erinnern an Kindheit  oder Weihnachten… Zitrone und Orange  versprechen Frische  und Heiterkeit.

 

Schauen wir uns an, woher die ätherischen Öle kommen, stellen wir  schnell eine Verbindung von der Natur zu ihren Einsatzgebieten her.

 

Ätherische Öle sind natürliche Abwehrstoffe der Pflanzen gegen ihre Feinde, oder aber herrliche Lockstoffe für ihre Freunde.´ Sie steigern die Widerstandsfähigkeit  und helfen im Pflanzenstoffwechsel.  Sie kommen  in allen Teilen der Pflanzen vor: Knospe, Blüte, Rinde, Wurzel  oder Früchte.

 

Es gibt verschiedene  Arten der Gewinnung :   Von Wasserdampfdestillation  über Kaltpressung bis hin zur Extraktion, wobei  hier die Blütenblätter in Trägerlösung gelegt werden, die anschließend über ein Lösungsmittel destilliert werden, um dann nochmals mit Alkohol destilliert zu werden.

 

Das sie darüber hinaus noch weit mehr können bewiesen  R.M. Gattefosse´ der bei Experimenten 1910 in seinem Labor schwere Verbrennungen erlitt und seine Hände in Lavendelöl steckte als Erstversorgung. Überraschenderweise für ihn ließ der Schmerz schnell nach, die Heilung setzte zügig ein und es blieben keinerlei Narben zurück wie normalerweise üblich nach schweren Verbrennungen. Der Militärarzt J.Valnet,  der die Schriften  Gattefosse´ s kannte, setzte die ätherischen Öle  zur Behandlung von Kriegsverletzungen ein.

 

Heute sind sie kaum noch weg zu denken…. In Axel Meyers“ Dufte Schule“ konnten sie zeigen, dass sie nicht nur die Konzentrations-und Merkfähigkeit der Schüler positiv beeinflussten  sondern gleichzeitig auch die Aggressivität merklich reduzieren konnten.

 

Versuche im Bereich der  Krebsforschung ( Universität Bochum)  stimmen hoffnungsvoll .

 

So reagierten Krebszellen in der Prostata mit Rückzug bei Veilchenduft, während die Krebszellen bei Darm und Brustkrebs schrumpften wenn sie Orangenöl ausgesetzt wurden. (Quelle WZG 3/2016)

 

Auch in Seniorenheimen und in der Pflege  an Demenz erkrankter Personen sind die ätherischen Öle nicht mehr wegzudenken.

 

Grapefruit Patchouli´ und Jasmin können schmerzhemmend wirken, Rosmarin, Eukalyptus und Wacholder erwärmend und durchblutungsfördernd. Die Stimmung aufhellen können Zitrone, Grapefruit  und Rose,  während Lavendel, Bergamotte oder Neroli  angstlösend und beruhigend wirken. 

 

Die Anwendung ist denkbar simpel

Es gibt die Möglichkeit der reinen Beduftung über eine Duftlampe….wobei man sicherstellen sollte, dass es niemals zum Verköcheln  des Öles kommt.  Dann die feuchte Inhalation  unter einem Handtuch über einem Wasserbad ( aus der Erkältungsbehandlung bekannt), die trockene Inhalation, bei der einige Tropfen auf ein Taschentuch geträufelt werden, über Waschungen und Bäder, wobei darauf zu achten ist immer einen Emulgatoren für die Öle zu verwenden, niemals direkt benutzen….(falls noch Lösungsmittelrückstände im Öl sind kommt es zu Reaktionen auf der Haut), ebenso bei Wickel und Auflagen  und man kann sie bei Massagen und Einreibungen benutzen.

 

Als natürliche Emulgatoren werden z.B. Sahne /Honig oder Kristallsalz verwendet, da die Öle nicht  wasserlöslich sind. Und hierbei gilt, die Öle sparsam zu verwenden. In der Regel reichen einige Tropfen …. Rezeptangaben in ml sind kritisch zu hinterfragen.

 

Aber natürlich auch ins Wischwasser oder in die Waschmaschine…. Da einige keimtötend und desinfizierend wirken (  Zitrone,  Pfefferminze, Lavendel, Gewürznelke  etc. )

 

Als letztes seien  noch die Aromatogramme erwähnt, wobei  Abstriche des Patienten in einer Nährlösung auf ätherische Öle getestet werden und ausgewählte Apotheke danach individuelle Mixturen erstellen.

 

Allerdings gibt es wie bei allen Dingen auch hier Kontraindikationen:  Z. B. keine direkte Anwendung auf frische Narben oder Wunden ( es sei denn, die Öle sind absolut rein!) ebenso können einige Öle  bei Schwangerschaft, Epilepsie und bei Säuglingen  zu Problemen führen… eine gute Beratung  kann in diesen Fällen für Sicherheit sorgen. Ansonsten können ätherische Öle eine  Bereicherung für alle Lebenslagen sein.

 

Diese allgemeinen Angaben beruhen auf bestem Wissen. Dennoch können Irrtümer enthalten sein, daher ohne Gewähr. Bei speziellen Erkrankungen fragen Sie bitte den Therapeuten Ihres Vertrauens nach einer für Sie optimalen Mischung.

 

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HP Andrea Grell, Riihimäkistr.27, 23795 Bad Segeberg, Tel 04551-89 17 113

www.larimar-naturpraxis.de  mail a-grell@web.de

 


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